Stiftungsberatung




Stiftungen zählen zu den langlebigsten Institutionen, die ein Mensch ins Leben rufen kann. Sie haben weder Mitglieder noch Gesellschafter oder Eigentümer – Stiftungen „gehören sich selbst“. Das auf eine gemeinnützige Stiftung übertragene Ver- mögen bleibt für alle Zeiten bestehen.


Wirtschaftliche Grundsätze
Jede Stiftung benötigt ein Grundstockvermögen, das für immer in der Stiftung verbleibt und nicht aufgebraucht werden darf. Grund- sätzlich dient das Stiftungsvermögen als Fundament für die lang- fristige Aufrechterhaltung des Stiftungszwecks. Mit diesem Ver- mögen erwirtschaften erfahrene Vermögensverwalter Erträge, die für die Verwirklichung der Stiftungsziele verwendet werden.

Drittelung
Aus den erwirtschafteten Erträgen nach Abzug der Verwaltungskosten verbleibt ein Drittel im Kapitalstock der Stiftung zwecks Werterhaltung, ein Drittel wird für gemeinnützige Zwecke verwendet und ein Drittel kann der Stifter auf Antrag als Unterhaltsleistung für den eigenen Lebensunterhalt oder den von Angehörigen wie Großeltern, Eltern, Pflegeeltern, Kinder, Pflege-
kinder, Enkel, Ehegatten oder Geschwister erhalten.

Durch die Errichtung einer gemeinnützigen Stiftung hat der Stifter viele Vorteile:
  • Nachlass ordnen, gerade wenn keine Erben vorhanden sind oder die Erben nicht über den Pflichtteil hinaus Vermögen erhalten sollen. Dabei wird die eigene Stiftung als Erbin eingesetzt
  • Stifter erlangt Gewissheit über den Verbleib der Vermögenswerte auch nach dem Tod
  • Vermögenswerte bleiben ungeschmälert in ihrer Substanz erhalten: das Erbschaftsteuer- gesetz stellt Zuwendungen für gemeinnützige Zwecke von der Erbschaft- und Schenkungsteuer frei
  • Gemeinnütziges Handeln: welche gemeinnützigen Einrichtungen gefördert werden sollen, bestimmt der Stifter durch seine persönlichen Wertvorstellungen
  • Wahrung des Lebenswerkes: das Lebenswerk des Stifters wird in seinem Sinne von der Stiftung weitergeführt. Das in eine Stiftung eingebrachte Vermögen muss laut Gesetz erhalten, besser noch vermehrt werden
  • Erhalt des eigenen Namens: die Stiftung hat Unternehmen und private Institutionen überdauert. Die ältesten Stiftungen sind hierzulande über 1.000 Jahre alt. Wer die Unsterblichkeit des eigenen Namens erlangen möchte, hat zur Stiftung kaum eine Alternative. Stifter genießen hohes gesellschaftliches Ansehen
  • Soziales Engagement: der Einsatz eines Drittels der von der gemeinnützigen Stiftung erwirt- schafteten Erträge für gemeinnützige Zwecke
  • Steuervorteile bei Einkommen-, Erbschaft- und Schenkungssteuer
  • Unterhaltsleistungen über 3 Generationen vererbbar
  • Ab € 10.500,— möglich, einfache Abwicklung - so kann auch mit der Summe kleiner Erträge aus kleinen Stiftungen Großes vollbracht werden.
Steuerliche Förderung der Stiftung
Der Staat honoriert das gemeinnützige Engagement des Stifters mit steuerlichen Vorteilen. Das gestiftete Kapital kann im Rahmen nachfolgender Höchstbeträge mit jeder Einkunftsart verrechnet werden:
  • Zuwendungen in das Stiftungskapital bis zu € 1.000.000,– im Gründungsjahr der Stiftung – diese können in ihrer steuerlichen Wirkung über 10 Jahre frei verteilt werden
  • zusätzlich Spenden ohne besondere Zweckbindung bis zu maximal 20% vom jährlichen Gesamtbetrag der Einkünfte als Sonderabzug
Eigener Stiftungszweck
Als Stifter können Sie festlegen, welchen Bereich oder welche gemeinnützigen Einrichtungen Sie unterstützen wollen. Sie legen fest, wie hoch das Grundstockvermögen sein soll, wie Ihre Stiftung heißt und Sie entscheiden, wie Ihre Stiftung in der Öffentlichkeit auftritt.

Optimale Kontrolle
Jede Stiftung verfügt über eine eigene Buchhaltung. So ist der Geldfluss vom Eingang in die Stiftung über die Verwaltung bis hin zur konkreten Verwendung exakt nachvollziehbar. Zusätzlich wird die Stiftung jährlich durch ein unabhängiges Wirtschaftsprüfungsunternehmen geprüft, sowie durch die Finanzbehörden. Die Verwaltung erfolgt durch den Treuhänder und ein unabhängiges, erfahrenes Kuratorium.

Stiftungsgründung
Um Ihre eigene Stiftung zu gründen, benötigen Sie nicht viel Zeit. Sie müssen lediglich den Namen Ihrer Stiftung, die Höhe des Stiftungsvermögens, den Stiftungszweck und die zu unterstützende Einrichtung festlegen. Ich kümmere mich um den Rest: erstelle für Sie eine Satzung sowie eine Gründungsurkunde und sorge für die steuerliche Anerkennung beim Finanzamt. Für Sie entfallen aufwändige Genehmigungsverfahren und Verwaltungsaufgaben. Von der Unterschrift unter der Satzung bis zur Anerkennung durch das Finanzamt dauert es in der Regel lediglich ca. 3 Wochen.

Fazit
Wenn Sie etwas Dauerhaftes schaffen wollen, ist die Errichtung einer gemeinnützigen Stiftung ein sehr geeignetes Mittel. Die Stiftung stellt sicher, dass Ihr Lebenswerk, Ihr Name und Ihr Wille auf Dauer wirken. Gleichzeitig schreiben Sie mit Ihrer Stiftung ein Stück Zukunft.